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Alt 23.12.2017, 08:05
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Standard Bildungsfilm 2017

Zur Salzburger Protestantenvertreibung im 18. Jahrhundert gibt es einen neuen Film für den Schulunterricht. Dieser neue Bildungsfilm zeigt in beeindruckender Weise, wie sich die Menschen evangelischen Glaubens im 18. Jahrhundert in Salzburg fühlten. Zur Darstellung der Protestantenvertreibung haben die Filmemacher auf die Vermittlungsform eines dokumentarischen Dramas gesetzt.

Hauptfigur des Filmes ist der zwölfjährige Bauernsohn Martin Aignerhofer, der 1731 mit seiner Familie im Gasteinertal lebte. Im Geheimen war die Familie evangelisch und damit im Fürsterzbistum Salzburg der Verfolgung durch den damaligen Fürsterzbischof Leopold Anton Freiherr von Firmian ausgesetzt. Der Konflikt eskalierte als Firmian im Herbst 1731 den Emigrationserlass verfasste: Alle Nichtkatholiken haben das Fürstentum Salzburg zu verlassen. Die "Angesessenen" innerhalb von drei Monaten, die "Unangesessenen", wie Tagelöhner, Mägde, Bergleute und Handwerker innerhalb von acht Tagen. Letztlich mussten bis Juni 1732 mehr als 20 000 Salzburger und Salzburgerinnen das Land verlassen. Martin erlebte dabei Unterdrückung, Gewalt und Vertreibung der Evangelischen aus seiner kindlichen Sicht.

Der Film dauert insgesamt 25 Minuten und steht allen Salzburger Pflichtschulen zur Verfügung.

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Zur Registrierung: Lehrerinnen und Lehrer der allgemein bildenden sowie der berufsbildenden Pflichtschulen melden sich mit ihren Sokrates-Zugangsdaten an. Sie müssen sich daher nicht registrieren. Die Registrierung ist nur für Studierende der Pädagogischen Hochschule Salzburg, der Universität Salzburg sowie für Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen einer sonstigen berechtigten Einrichtung erforderlich. Für begründete Ausnahmefälle: Stabsstelle Öffentliche Bibliotheken und Bildungsmedien (Telefon +43 662 8042-5610, bibliothekensalzburg.gv.at).

Geändert von mcrichvienna (23.12.2017 um 08:16 Uhr)
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