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Umfrageergebnis anzeigen: Wieviele Personen innerhalb Eurer Forschung sind als Hexen/Zauberer hingerichtet worden?
0 63 78,75%
1 10 12,50%
2 1 1,25%
3 4 5,00%
4 0 0%
5 0 0%
mehr als 5 2 2,50%
Teilnehmer: 80. Sie dürfen bei dieser Umfrage nicht abstimmen

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  #11  
Alt 27.06.2022, 10:21
hessischesteirerin hessischesteirerin ist offline
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Registriert seit: 08.06.2019
Ort: im Ländschje
Beiträge: 1.128
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tatsächlich ist meine Ahnin als Hexe angeklagt, wurde als einzige mit Daumenschrauben gefoltert und wurde freigesprochen, allerdings starb sie an den Folgen der Folter
eine andere Hexe, die eventuell meine Ahnin sein könnte, muss noch bestätigt werden... was aufgrund fehlender Kirchenbücher schwer sein wird
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  #12  
Alt 27.06.2022, 18:55
Ahrweiler Ahrweiler ist offline männlich
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Registriert seit: 12.12.2009
Ort: Villach/Kärnten
Beiträge: 1.063
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Hallo zusammen
Also Hexen und Zauberer habe ich keine gefunden.Selbstmörder habe ich einige und aber auch welche die bei der Arbeit unfälle hatten die sie aber nicht überlebt haben
LG
Franz Josef
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  #13  
Alt 29.06.2022, 13:05
Ahrweiler Ahrweiler ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 12.12.2009
Ort: Villach/Kärnten
Beiträge: 1.063
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Hallo zusammen
Ein kleiner Nachtrag denn soeben habe ich einen gefunden der mit einem Kegel vom Gegner beim Spiel aus lauter Wut mit einem Kegel erschlagen wurde.
LG
Franz Josef
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  #14  
Alt 02.07.2022, 13:46
kulibali kulibali ist offline
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Registriert seit: 07.03.2020
Beiträge: 126
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Die Familiennamen tauchen bei den, über 200 als digitalsat verfügbaren Hexenprozessen aus Lemgo, zwar auf und Verwandte habe ich auch aus der Region, doch ich kann die weitesten Linien nur bis Ende 17. Jh. zurückverfolgen.

Man bleibt aber auf jeden Fall beim lesen die ganze Nacht hängen.
Es gibt Hexen die fliehen und danach freigesprochen werden, Hexen die zum Tod durch das Schwert "begnadigt" werden, Kinder unter 13 die als Hexen verurteilt werden unglaublich.
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  #15  
Alt 28.08.2022, 12:58
Corrado Corrado ist offline
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Registriert seit: 09.11.2021
Beiträge: 197
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Guten Tag in die Runde,

ich kann drei Frauen unter meinen Vorfahrinnen beisteuern, die als angebliche Hexen verbrannt wurden. Das ist zum einen "Engel", die Frau des Müllers und Meyers Jakob Müller/Meyer in Erbringen, die 1634 (Datum habe ich nicht) als Hexe lebendig verbrannt wurde. Zweitens "Margarethe" (Nachname, Herkunft unbekannt), die am 31.12.1618 in Thalexweiler verbrannt wurde. Ihr Sohn Caspar ersteigerte die Habe seiner Mutter, die an den Grafen/Landesherrn gefallen war, und verließ Thalexweiler für immer, soweit ich weiß. Und die dritte Frau ist auch eine "Engel", Tochter des Uchtelfanger Meyers Remmen/Remigius und Ehefrau des Uchtelfanger Meyers Jakob Becker, die 1595 als Hexe verbrannt worden sein soll. Hier scheint die Quellenlage noch nicht ganz gesichert. Alle drei auf dem Gebiet des heutigen Saarlandes.
Typisch für alle mir bekannten Fälle ist, daß die der Hexerei Beschuldigten immer zu den Honoratioren des Ortes gehörten und wohl relativ wohlhabend waren. Ich denke, daß Neid bei den Denunziationen eine große Rolle spielte.

Ein interessanter Fall anderer Art ist im Gerichtsbuch Illingen zu finden. Verhandlung am 2.10.1631. Auf dem Rückweg von einem Weingelage hatte eine Frau eine andere als Diebin und Hexin beschimpft, ohne ihren Namen zu nennen, doch schien deutlich, wen sie meinte. Die unklar Beschuldigte ging nun selbst vor Gericht, um die Denunziantin zu zwingen, ihre Schmähreden "auf sich zu nehmen" oder aber öffentlichen Widerruf zu tun. Im schlimmsten Fall hätte die Klägerin als Hexe verurteilt werden können, aber im Amt St. Wendel, wohin die Meierei Hüttigweiler gehörte, gab es keine Hexenverurteilungen und -verbrennungen.
Ergebnis: Zwei Zeugen, die die Denunziantin benannt hatte, gaben an, von ihr genötigt worden zu sein, "das Wort" zu nennen, was der Richter zum Anlaß nahm, die Denunziantin erstens zum Reinigungseid zu veranlassen, also zur Rücknahme ihrer Beschuldigung, und sie, zweitens, wegen "versuchter Zeugenkorrumpierung" zu einer Strafe von 5 Reichstalern zu verurteilen! (Jochum, Die frühen Familien der Pfarrei Illingen, S. 185-187)

So weit, Corrado
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  #16  
Alt 06.01.2023, 18:13
Neugier-Nase 2022 Neugier-Nase 2022 ist offline weiblich
Benutzer
 
Registriert seit: 16.12.2022
Ort: Frankfurt am Main
Beiträge: 31
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Hallo in die zauberhafte Runde,
nachdem GiselaR mir diesen Beitrags-Link verlinkt hat, dachte ich <~ schau mal kurz rein und sag was dazu.



Tatsächlich habe ich wohl eine Hexe in der Familie, welcher die "Gnade" zu Teil wurde, nach erfoltertem Geständnis mit dem Schwert enthauptet zu werden, bevor man ihren Körper verbrannte.


Es handelt sich um meine Ur(x9)großmutter, zu der von anderen Verwandten und Nicht-Verwandten extrem viel dokumentiert wurde:

+ 9. Dezember 1659
Barbara Ordeneck, geborene Fleck aus Würges (heutiger Stadtteil von Bad Camberg im Taunus/Hessen).


Ihr Göttergatte - erst nassauischer und später kurtrierischer Schultheiß - hatte nichts Eiligeres zu tun als wieder zu heiraten, hatte aber nicht lange Spaß daran, weil er seine Hexe nur um ca 2 Jahre überlebte.





Grüße
Neugier-Nase 2022
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  #17  
Alt 07.01.2023, 09:45
fajo fajo ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 08.10.2018
Ort: Flensburg
Beiträge: 1.763
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Noch habe ich keine(n) gefunden... schade....

Obwohl meine Mutter mich immer Hexe nannte ... mal eben kurz nachdenken...
__________________
Vorsicht : >Ich habe keine Ausbildung. Ich habe Inspiration.< von Bob Marley -**








Geändert von fajo (07.01.2023 um 09:47 Uhr)
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  #18  
Alt 07.01.2023, 18:31
Benutzerbild von Sbriglione
Sbriglione Sbriglione ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 16.10.2004
Beiträge: 707
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Ich bin in den letzten Tagen auf meinen ersten Fall gestoßen, in dem ein Opfer der Hexenverbrennung mit ziemlicher Wahrscheinlichkeit ein Mitglied einer meiner Vorfahrenfamilien war (Nachname und Ort stimmen; leider starten die Kirchenbücher knapp 60 Jahre zu spät, um den Verwandtschaftsgrad eindeutiger zu machen).
__________________
Suche und biete Vorfahren in folgenden Regionen:
- rund um den Harz
- in Ostwestfalen
- in der Main-Spessart-Region
- im Württembergischen Amt Balingen
- auf Sizilien
- Vorfahren der Familie (v.) Zenge aus Thüringen
- Vorfahren der Familie v. Sandow aus dem Ruppinischen
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