#31  
Alt 29.03.2019, 20:44
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Silke Schieske Silke Schieske ist offline
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Hallo Malte,


Bitte, allerdings wirst du daraus auch nicht schlauer als ich werden


Habe heute aber festgestellt, das ich Montag noch mal im Archiv anrufen muss ob es für nächste Woche noch einen freien Termin für mich gibt.



Da ja Ancestry die KB von familysearch hat gabt es da leider auch die kleinen Kirchspiele nicht zwingend von frühster Zeit an. Ich muss dann mir mal diese Ksp wie Zedau, Orpensdorf und Co vornehmen


LG Silke
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Dateityp: png Geburt 1824.PNG (84,3 KB, 19x aufgerufen)
Dateityp: png Confirmation 1839.PNG (130,2 KB, 16x aufgerufen)
Dateityp: png Trauung 1851.PNG (231,9 KB, 16x aufgerufen)
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  #32  
Alt 05.11.2019, 20:46
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So mal kurzen Zwischenbericht.


Ich hätte hier eine Sterbeurkunde eines Christian Friedrich Köhn, * in Osterburg angeblich am 19. Nov 1784. Von Beruf Handarbeiter und zuletzt Ortsarmer. Gestorben am 19. Okt 1854 in Osterburg. Könnte durchaus passen.

Allerdings stören mich die Hinterlassenden, die hier wie folgt angegeben werden

Drei majoräne Kinder. männlich 2 Söhne und eine Tochter, ein Sohn heißt Christian Köhn ist Handarbeiter hierselbst (könnte durchaus passen), eine Tochter heißt Lisette Köhn und der älteste Sohnheißt Johann Friedrich Köhn und idt in Zedau geboren.

Kann gar nicht sein, da ich beim letzten Archivbesuch Zedau durch gesehen habe und keine Geburt eines Johann Friedrich Köhn finden konnte. Zudem ist das KB von Zedau extrem "dünn" da die meisten *,oo,+ im KB Osterburg statt fanden.
Hier wird auch die jüngste Tochter Lisette Köhn als Anzeigende angegeben.

Woher stammen/kommen nun hier die Kinder Joh Friedrich und Lisette??????
Bisher konnte ich hier keinen Traueintrag eines Christian Friedrich Köhn finden und keine Geburt eines Johann Friedrich in Zedau 1822

Mir ist ja schon der Gedanke gekommen, das mein Christian Friedrich seiner Frau untreu geworden ist und der Christian August *1824 das Ergebnis eines on-nigth-stand war.


Leider ist mir die Seite von Ancestry im Moment abgetürzt. Aber bisher konnte ich auch in Osterburger KB bis 1822 keine Trauung oder Kindestaufe des Gesuchten finden.


Hat noch jemand ne Idee??


LG Silke
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  #33  
Alt 07.11.2019, 20:39
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Silke Schieske Silke Schieske ist offline
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So, ich habe zwar eine Lisette Köhn gefunden deren Vater Christian Friedrich Köhn hieß. Leider war der Ackermann gebürtig aus Behnendorf hat aber bereits 1816 in Werben geheiratet, wo auch seine Kinder geboren sind.


Was ich mich nach wie vor frage ist, wie sich ein Handarbeiter der beruflich auch mit einem Tagelöhner gleich zu setzen ist, sich eine Haushälterin leisten kann. Zumal er am Ende als Ortsarmer verstirbt

Schade nur das ich hier nicht weiterkommen werde, es sei denn der Zufall kommt mir hier zu Hilfe

LG Silke
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  #34  
Alt 08.11.2019, 00:24
paulberg paulberg ist offline männlich
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Eine Haushälterin war vielleicht auch nur eine durchzufütternde weibliche Verwandte? Oder eine Patentochter des Tagelöhners oder seiner Eltern, die der Tagelöhner mit in seinen Haushalt aufnahm, weil sie gerade sonst nichts hatte?

Die Konstellation erinnert mich an ein Rätsel, das mich einmal lange beschäftigt hatte. Da war die Ehe geschieden worden, die Frau hatte woanders neu geheiratet und war dann wieder woanders unter neuem Namen verstorben.

Mir ist auch schon öfter untergekommen, dass eine Ehe nur im Heimatort der Frau eingetragen war und dort auch das erste Kind zur Welt kam. Wenn die Frau dann bei einem Heimatbesuch ums Leben kam, dann mag auch das nur dort verzeichnet sein.

Wenn die Taufpaten des Tagelöhners und seiner Kinder keine Anhaltspunkte geben, bliebe eventuell noch das Leben aller Nachnamensträger des Vaters und der Mutter in den relevanten KB nachzuzeichnen, um vielleicht über das Ausschlussprinzip neue Erkenntnisse zu gewinnen.

Manchmal lohnt es auch, systematisch alle (fremden) Taufen nach Taufpatenschaften der eigenen (vermuteten) Vorfahren zu durchsuchen. Darin verstecken sich manchmal wertvolle Infos zu den Taufpaten. Hängt halt sehr vom Pfarrer ab.
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  #35  
Alt 08.11.2019, 17:25
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Silke Schieske Silke Schieske ist offline
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Hallo,


Danke, aber mir geht es hier im allgemeinen um die Haushälterin und meinen 4x Urgroßvater. Das hier eine Verwandtschaft besteht weiß ich seit über 30 Jahren, auch wenn meine Oma dieses gern "todgeschwiegen" hat. Daher gehe ich auch davon aus, das da irgend etwas nicht so ganz mit rechten Dingen abging


Ich habe vielleicht noch einen kleinen Hoffnungsschimmer, den ich noch mal austesten möchte


LG Silke
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  #36  
Alt 08.11.2019, 17:36
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Juanita Juanita ist offline
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Ich denke, daß mit "seiner Hauswirtschafterin" einfach nur seine Hausfrau gemeint ist. Sie wirtschaftet ja zu Hause. Ich habe schon die verschiedensten Bezeichnungen für Ehefrau erlebt. Ich forsche ja bereits seit Jahrzehnten u. bearbeite im Moment ca. 470 VF-Familien (reine VF, keine Geschwister u.ä.).Die fehlenden x - ; oo - u. + - Daten sind eine andere Sache. Das kommt immer wieder vor. Solche "toten" Punkte habe ich z.Zt. genug. Laß' sie einfach 'mal etwas ruhen, Silke. Sonst "verbiestert" man sich.
Bei einer Fam. wurde der Sohn ebenfalls unehelich geboren u. das wurde ständig bei anderen Einträgen erwähnt, obwohl die Eltern kurz nach der Geburt geheiratet hatten. Ich habe natürlich ebenfalls etliche ueneheliche Kinder, die aber zum größten Teil den Namen des Vaters bekamen. In den Dörfern u. kleineren Orten war es ja meist bekannt, wer mit wem in die "Wiesen oder Heuschobern" verschwand.
Übrigens, wenn Du viel Arbeit investieren willst, suche alle Namensträger heraus u. versuche sie zuzuordnen. Ein reines Puzzle,
kenne ich zu gut !



Juanita

Geändert von Juanita (08.11.2019 um 17:43 Uhr)
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  #37  
Alt 08.11.2019, 19:51
Erny-Schmidt Erny-Schmidt ist offline
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Hallo Silke,

dass uneheliche Kinder den Namen der Mutter bekamen, kann ich in der eigenen Familie bestätigen. Erst nachdem ich bei familysearch nach HAUBNER gesucht habe, bekam ich etliche Treffer zur eigenen Familie, darunter sogar ein Urgroßvater. Dessen Eltern wurde lt. "Familien-Saga" eine kirchliche Trauung verweigert, weil die Mutter geschieden war. Noch eine Generation davor war das kein Hindernis, allerdings bei einer anderen Kirche.
Wenig später entdeckte ich im Familienarchiv einen Eintrag, dass die Vaterschaft 1867 notariell anerkannt wurde. Das gerichtliche Dokument fehlt aber, so dass nicht klar ist, für wieviele von insgesamt sieben Kindern das zutrifft. Bei den beiden ältesten bleibt es unklar und es gibt widersprüchliche Dokumente dazu. Meine UrUr-Großmutter war also auch eine Art "Haushälterin". ;-)
<BR>
Gruß E. Schmidt.
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  #38  
Alt 08.11.2019, 20:54
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Silke Schieske Silke Schieske ist offline
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Zitat:
Zitat von Juanita Beitrag anzeigen
Ich denke, daß mit "seiner Hauswirtschafterin" einfach nur seine Hausfrau gemeint ist. Sie wirtschaftet ja zu Hause. Ich habe schon die verschiedensten Bezeichnungen für Ehefrau erlebt
Juanita

Danke Juanita, aber in den KB bei uns wurde die Ehefrau auch als solche bezeichnet, allenfalls als sein Weibe
Als ich mit der mütterl. Seite meines Papas anfing, hatte ich mir alle Namensträger im Umfeld rausgeschrieben um später ggf gleich Geschwister zu haben. Erstmal liegen lassen ist möglich, nur leider werde ich auch später dann keinen Anschluss finden. Es ist nur schade das ich mit dieser Seite erst zu spät begonnen habe, dann hätte ich meine Tante noch fragen können.


LG Silke
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  #39  
Alt 08.11.2019, 21:03
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Silke Schieske Silke Schieske ist offline
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Zitat:
Zitat von Erny-Schmidt Beitrag anzeigen
Hallo Silke,

dass uneheliche Kinder den Namen der Mutter bekamen, kann ich in der eigenen Familie bestätigen.
<BR>
Gruß E. Schmidt.

Hallo Erny,


Wenn mein 3x Urgroßvater den FN der Mutter gehabt hätte, wär es klar. Nur er bekam bei der Taufe den FN des Vaters.

Das Problem hierbei ist, dass die Vorfahren in Sachen Namensvergebung wenig einfallsreich waren. Ich bräuchte hier eher den Hinweis aus welcher Ecke der Umgebung beide stammten.


LG Silke
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  #40  
Alt 08.11.2019, 23:38
Erny-Schmidt Erny-Schmidt ist offline
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Hallo Silke,
Zitat:
Zitat von Silke Schieske Beitrag anzeigen
Wenn mein 3x Urgroßvater den FN der Mutter gehabt hätte, wär es klar. Nur er bekam bei der Taufe den FN des Vaters.

Das Problem hierbei ist, dass die Vorfahren in Sachen Namensvergebung wenig einfallsreich waren. Ich bräuchte hier eher den Hinweis aus welcher Ecke der Umgebung beide stammten.
Bei den Taufen scheint bei meinen Vorfahren durchweg der Name der Mutter verwendet worden zu sein (lt. familysearch bzw. KB Halle-Glaucha). Später ging das aber ziemlich kreuz und quer, z.B. in der Militärstammrolle ist einer der Söhne mit Vaters Namen versehen, die anderen beiden mit dem der Mutter. Verheiratet waren die Eltern indes nie, wie gesagt, die Kirche hat ihren Segen verweigert. In den Listen der Halleschen Urbevölkerung wurden (bei der die Vaterschaft eindeutig ist), sämtliche Kinder mit Vaters Namen versehen. in zwei Jahrgängem hat die älteste Tochter weder den Namen der Mutter noch den des Vaters, sondern den des (wahrscheinlichen) Großvaters abgefasst! Alles nicht gar so eindeutig, nicht mal in Preußen. ;-)
Ach ja: Heiraten kurz vor (bzw. nach) einer Geburt scheint im 19. Jh. öfter vorgekommen zu sein. Dazu hat unser Stammbaum auch ein Prachtbeispiel: Hochzeit + Geburt innerhalb eines Monats. Bei Dir könnte ein ähnlich gelagerter Fall vorliegen, nur in umgekehrter Reihenfolge. Falls sich Deine Vorfahren mit dem Ortspastor gut verstanden haben, hat der es evtl. nicht so verbissen gesehen.
<BR>
LG zurück E. Schmidt.
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