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  #371  
Alt 14.04.2022, 17:22
henry henry ist offline männlich
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http://www.namslau-schlesien.de/Wilk...5_und_1946.pdf


Namslau - Wilkau– Namen
ab Seite 33


Auszug – Waggon Nr.53 Namslau
Vertreibung aus Wilkau Transportlisten v. 11.10.1946 (Auszug)
Waggon 46,47,48,50,52,53
Namslau
Wagon 1 bis 54
Küchensee
Waggon 1,4
__________________




Gruss henry
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  #372  
Alt 01.06.2022, 16:33
henry henry ist offline männlich
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Standard Flüchtlingslager in Passau

Flüchtlingslager in Passau


Durchgangslager Schalding
Somme-Kaserne
Lager Innstadtschule (Jahnstraße1)
Durchgangsflüchtlingslager Höllgasse 10
Höllgasse 24 (kath. Jugendheim Haus Don Bosco)
Flüchtlingslager Nikolakloster / vormals Sommekaserne
Lager Schalding r.d.D.


Notlager und Sonderheime innerhalb des damaligen Stadtgebiets:
Lazarette im Gymnasium Leopoldinum, in der Oberschule, in den Priesterseminaren St.
Maximilian, St. Valentin, im Klerikalseminar, sowie im Josefsheim
Lazarett und Flüchtlingsaltenheim im Kloster Niedernburg
Kinderheim Waldschule Neustift (1.7.1947: Heim für Flüchtlingswaisen und
verlorengegangene Kinder; 1950 in eine TBC-Kinderheimstätte umgewandelt)
Lukas-Kern-Kinderheim
Altenheim in der ehemaligen Jugendherberge in der Ilzstadt
Versehrtenheim und Werkstätte im Klosterwinkel 2
Ilzstadtschule
Redoutensäle mit bis zu 432 Personen
Fußballclubhaus Schlachthofstraße 14
Durchgangslager Turnhalle Oberrealschule Nikolastraße
Ruderclubhaus des Sportvereins mit bis zu 40 Personen
Gasthaus Stockbauer mit bis zu 40 Personen
Brauerei Peschl mit bis zu 100 Personen
Gewerbeschule
ein Gebäude am Haidenhof
Durchgangslager Nikolaschule
Kloster Niedernburg und Lukas-Kern-Kinderheim
Villa Weiß auf der Ries
Gasthaus Niedermayergarten


Ausländerlager:
Lager Bschütt (bis Mai 1947)
Waldwerke
Fa. Loher & Söhne
Niedermayergarten
Maierhofkaserne


Verpflegungsausgabestellen im Stadtgebiet:
Volksküchen der Caritas in der Innstadt und im Hl.-Geist-Spital
Großküche der Caritas für alle Flüchlingslager der Altstadt im Pellianum
Öffentliche Speisesäle des Roten Kreuzes im Peschlsaal und einem Gebäude in der Bräugasse
Verpflegungs- und Ambulanzstation des Roten Kreuzes am Bahnhof


Notlager außerhalb des damaligen Stadtgebiets:
[Kurhaus Bad Höhenstadt]
Kinderheim Villa Merkenschlager in Grubweg (eröffnet im Juni 1946)
Zwei leckgeschlagene, halb untergegangene Donauschlepper (mit 52 Menschen an Bord)
Eine Baracke eines Firmenlagers in Schalding (mit 80 Russen und Ukrainern)
Die sogenannten Hacklsteiner Baracken (übriggeblieben vom Kachletbau) samt 6 weiteren
Behelfsheimen die „bis obenhin mit Flüchtlingen angefüllt“ waren; an die 500 Personen (viele
übernachteten im Freien)
Kegelbahn in Heining (Menschen verschiedenster Herkunft in dreistöckigen Betten und keine
Raumeinteilung; trotzdem harmonisches Zusammenleben


Wohnlager:
Baracken an der Sailerwöhr:
Kaum schriftliche Belege über diese Siedlung vorhanden; im Frühjahr 1950 sollte auf dem von vier
Flüchtlingsbaracken mit 77 Personen belegten an der Sailerwöhr ein Wohnblock von 8 Wohnhäusern
für 100 Familien entstehen. Bewohner dreier Baracken auszugsbereit; 8 Familien mit 39 Personen
der sog. „Grünen Baracke“ verweigerten die Räumung. Trotz Zusage eines Quartiers im Nikolakloster
und späterer Wohnung blockierten sie den Baubeginn;
dann 2 Varianten überliefert:
Kurz darauf Einlenken der Barackenbewohner
Hartnäckigkeit bis August


Flüchtlingssiedlung auf der Bschütt:
Baracken auf dem Gelände des ehemaligen Reichsbahnsportplatzes auf der Bschütt (heute Gelände
des Campingplatzes ?) kurz vor Kriegsende vom „Volkssturm“ der NSDAP aufgestellt;
Die sieben Wohnbaracken auf dem 4.000 m² großen Grundstück sollten zunächst abgebrochen
werden aber: Militärregierung: Unterkunft für amerikanische Besatzungstruppen; Amerikaner haben
aber nie dort gewohnt
Herbst 1945: Unterbringung von Ungarn
Besichtigung:
4 Wohnbaracken und eine Küchenbaracke auf dem Gelände
Gebäude unterteilt in 7 - 8 Einzelräume; Kapazität bis zu 150 Personen
Lagergesamtkapazität: 600 Personen
Stockbetten vorhanden, Öfen fehlten
Nach teilweiser Räumung der Baracken durch die Ungarn und Erhalt der Materialzuweisungen,
konnten Reparaturarbeiten in Angriff genommen werden, um das Innstadtlager endgültig
aufzulösen; Verzögerung der völligen Räumung und Instandsetzungsarbeiten durch Kälteeinbruch
Ende 1947/Anfang 1948


Das Barackenlager in Hacklberg


Zusammengestellt vom Stadtarchiv Passau (SAP) unter Verwendung weiterer Quellen wie:
Aus SAP C 321 (Passau nach 1945; Das erste Nachkriegsjahr einer Kleinstadt von Mai 1945 bis Juli
1946 ; Zwischen Militärregierung und Selbstverwaltung; Verfasser Christian Seidel) und SAP C 328
(Flüchtlinge und Heimatvertriebene in Passau 1945-1950; Verfasserin: Irene Zimmermann)








https://webcache.googleusercontent.c...&ct=clnk&gl=de
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  #373  
Alt 19.06.2022, 21:18
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Stadt und Kreis Ohlau.Vertreibung.


Gemeinde Domajewice.


1.880 Deutsche Vertriebene


Laskowice Sammelpunkt


von 13.6.1946 bis 8.5.1947
es gab 7 Transporte mit insgesamt 12.491 Deutschen.
Davon 916 - Deutsche aus der Stadt Ohlau und 11.575 aus der Kreis Ohlau.
Weitere 1.500 Deutsche davon wurden in die Britische Besatzungszone
und der ehemalige DDR übersiedelt.
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  #374  
Alt 27.06.2022, 22:10
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Forschender Forschender ist offline
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Einsichten und Perspektiven Themenheft 1/2021 - Flucht und Vertreibung

Die Bayerische Landeszentrale für politische Bildungsarbeit beleuchtet gemeinsam mit der Beauftragten der Bayerischen Staatsregierung für Aussiedler und Vertriebene, Sylvia Stierstorfer, MdL, in diesem Themenheft ein schwieriges Kapitel der deutschen Geschichte: Flucht und Vertreibung. Namhafte Autor*innen widmen sich darin ganz verschiedenen Aspekten von Flucht und Vertreibung nach 1945, den unterschiedlichen Herkunftsorten, dem Umgang Bayerns mit Geflüchteten und Vertriebenen sowie den Auswirkungen der Zuwanderung auf die deutsche, hier insbesondere auf die bayerische (Nachkriegs-) Gesellschaft. Abgerundet werden die Artikel durch historisches Kartenmaterial und ergänzende Infotexte zu grundlegenden Fakten rund um das Thema Flucht und Vertreibung. Eine ganz neue Perspektive bieten Interviews mit Betroffenen aus verschiedenen Generationen.

https://www.bestellen.bayern.de/appl..._BLZ,ALLE:x)=X

Als Print bestellen oder als pdf herunterladen.
__________________
Wer forscht zu?

Gurschdorf / Steingrund, Freiwaldau
Buchbergsthal / Einsiedel / Raase, Freudenthal
102. Infanterie-Division ("Die Schlesische")
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  #375  
Alt 14.09.2022, 09:50
Owl_Mountains Owl_Mountains ist offline
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Guten Morgen.

Ich bin auf der Suche nach Listen von Vertriebenentransporten aus dem Kreis Reichenbach, Ortschaft Schwentnig, die im April 1946 über Schweidnitz nach Friedland und von dort weiter nach Norddeutschland (Kreis Wesermarsch). Beim Nds. Landesarchiv in Wolfenbüttel sind keine entsprechenden Listen vorhanden. Das Staatsarchiv in Breslau habe ich angefragt und warte auf Rückmeldung. Kann mir eventuell hier jemand weiterhelfen und hat Tipps und Hinweise?

Vielen Dank im Voraus.
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  #376  
Alt 03.10.2022, 12:24
henry henry ist offline männlich
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Buch festgenommener, internierter und deportierter Personen aus Oberschlesien nach Russland im Jahr 1945

Ich bin im Besitz des Buches
„Księga aresztowanch, internowanch i deportowanych z Górnego Śląska do ZSSR w roku 1945“

(Deutsche Übersetzung des Titels:
Buch festgenommener, internierter und deportierter Personen aus Oberschlesien nach Russland im Jahr 1945.


Mit der Einverständnis des Autors Dr. Dariusz Węgrzyn und IPN.

Auskunft erteile ich bei Anfrage.

Hauptlager in die die Deportation stattgefunden hat:
Lager nr 99 Karaganda
Lager nr 222 Aktiubinsk
Lager nr 280 Stalino
Lager nr 502 Zezkazgan
Lager nr 503 Kemerowo
Lager nr 506 Kopejsk
Lager nr 513 Kandalaksza
Lager nr 516 Krasnowodzk
Lager nr 523 Jegorszino
Lager nr 525 Prokopiewsk

und 68 Arbeitsbatalionen.
__________________




Gruss henry

Geändert von henry (03.10.2022 um 17:59 Uhr)
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  #377  
Alt 13.11.2022, 15:12
Christian1975 Christian1975 ist offline männlich
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Laut meines Vaters wurde die Großmutter im Juni 1946 aus dem Dorf Zeiselwitz, Kreis Neustadt, O.S., vertrieben.
Vom Archiv Breslau habe ich keine Antwort erhalten, Frau Trappe habe ich angeschrieben.
Frau Trappe hat mir mitgeteilt, dass sie nur Informationen über Vertreibungen aus der Grafschaft Glatz hat.


Vielleicht weiß ja jemand anderes, wo und wie ich an weitere Informationen kommen kann?

Danke, Christian

Geändert von Christian1975 (17.11.2022 um 14:19 Uhr)
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