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  #1  
Alt 14.01.2022, 00:36
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Standard Aktuelle Erfahrung mit dem Archiv Hirschberg gesucht

Liebe Mitforscher,


heute habe ich Quartier in der Region Hirschberg gebucht und hoffe, kein OpiKron funkt dazwischen und ich kann im April endlich die Heimat meiner Vorfahren besuchen!


Würde bei der Gelegenheit gern die Archiv-Zweigstelle in Hirschberg besuchen und dort KB einsehen. Habe mich bei Christoph informiert über Bestände und Adresse und Ansprechnpartner etc.


Ich habe vor, per Mail mich und meine gewünschten Akten anzumelden. Reicht das? War in letzter Zeit jemand dort und kann mir noch Hinweise geben?


Danke und LG, Iris
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  #2  
Alt 14.01.2022, 19:47
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Zitat:
Zitat von Geschichtensucher Beitrag anzeigen
Liebe Mitforscher


Ich habe vor, per Mail mich und meine gewünschten Akten anzumelden. Reicht das? War in letzter Zeit jemand dort und kann mir noch Hinweise geben?


Danke und LG, Iris

Hallo Iris,


Ja, das kannst du so machen. Ich war 2016 im Staatsarchiv in Hirschberg. Man spricht dort sehr gutes deutsch und man ist dort sehr freundlich.



Frage vorab wie viele Akten du einsehen darfst. Bei mir waren es 20 Akten, daher überlege was du dringenst brauchst.


LG Silke
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  #3  
Alt 19.01.2022, 17:24
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Für den Fall, dass für andere diese Frage auch steht, erzähle ich mal den akuellen Stand:


Ich habe bei szukaj... die mich interessierenden Akten gesucht und vieles gefunden. Im zweiten Schritt öffnete ich den ersten Fund und ging auf "Siehe im Archiv", was nicht ganz clever übersetzt ist. Dann konnte ich die Akte bestellen und danach einen Besuchstermin im Archiv vereinbaren.



Das ging einige Male gut, danach waren die Termine voll für diesen Tag - entweder hätte ich cleverer vorgehen sollen oder das ist ungünstig eingerichtet, denn ich bin ja nur einer mit mehreren Akten. Habe vom Archiv Bestätigung des Termins und der Akten bekommen und werde jetzt eine Mail schreiben, in der ich weitere Akten für diesen Termin bestelle.


Ich berichte, wie es weitergeht. Bis hier erstmal sehr angenehmer Verlauf.


LG Iris
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  #4  
Alt 12.04.2022, 20:12
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Ich möchte für andere Interessenten des Hirschberger Tales von meiner Reise berichten. Schwerpunkt meiner Forschungen sind ja Lomnitz und Erdmannsdorf, wo meine Vorfahren im 19. Jahrhundert lebten. Ich habe hier einen Tag gebraucht, um mich reinzufinden in diese Gegend. Erstmal konnte ich das Alte nicht gleich sehen unter dem Bunten, Neuen einerseits und dem Verfall andererseits.

Nun habe ich aber schon einige Aha-Momente gehabt bei geduldigem Puzzeln von alten und neuen Ortsplänen und anderen verfügbaren Quellen und habe die Wohnhäuser oder -plätze von Vorfahren finden können.
Die verwunderten Anwohner, die mich da rumkrauchen sahen, ließen sich auch leicht beruhigen
Eine großen Hilfe ist fotopolska.eu - unglaublich viele historische und aktuelle Fotos helfen bei der Recherche.
In Schmiedeberg gibt es ein herzlich geführtes kleines Heimatmuseum mit sehr gut deutsch sprechender Dame.
Mit alten Grabsteinen oder gar Friedhöfen sieht es in Lomnitz und Erdmannsdorf schlecht aus. Erdmannsdorf hat einen Gedenkstein aufgestellt in Erinnerung an die deutschen Vorfahren, die originalen Grabsteine - einige wenige Bruchstücke davon - liegen neben dem Müll.
In Lomnitz fand ich kaum etwas, wenige Bruchstücke, dafür, in frisch aufgeworfener Erde, ein Stück Rippe.
Hermsdorf unterm Kynast hat auf dem Friedhof neben der evangelischen Kirche die verbliebenen deutschen Grabsteine an der Kirchhofmauer aufgestellt. So könnte es überall sein.
Evangelische Kirchen waren nach 1945 besonders brandgefährdet. In Schmiedeberg führt die Allee zwischen Pfarrhaus und Schule auf einen Supermarkt. In Lomnitz ist auch ein Loch im Straßenbild neben dem Pfarrhaus.

Wenn ich das Archiv Hirschberg besucht habe, werde ich berichten.

Gibt es etwas, war ich hier vor Ort, nicht im Archiv, für jemanden schauen soll?
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Beste Grüße, Iris

Geändert von Geschichtensucher (13.04.2022 um 17:06 Uhr) Grund: ergänzung
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  #5  
Alt 14.04.2022, 19:19
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Hallo Iris,


Empfehlenswert ist auch der Park Miniatur in Kowary/Schmiedeberg und das Schloss in Lomnitz. Da war ich vor ein paar Jahren auch. Vorallem der Park Miniatur zeigt ganz Niederschlesien.


LG Silke
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  #6  
Alt 14.04.2022, 21:29
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Danke, Silke!


Ich war heute im Archiv in Hirschberg und habe dort eine sehr gute Erfahrung gemacht. Die bestellten Akten waren im Original bereitgestellt, ich konnte sie in Ruhe durchsehen und Fotos machen. Ich habe das Gesuchte gefunden, die Trauung meiner Vorfahren, die Geburten ihrer Kinder, Paten, eine 2. Ehe des Witwers, und Hinweise zu einer früheren Generation. Wunderbarerweise hat 1839 sich jemand die Mühe gemacht, Duplikate der Begräbnisse, Geburten und Trauungen bis dahin anzufertigen - in Schönschrift, eine Freude.

Zu Fischbach/Karpniki: hier ist die evangelische Kirche bis auf eine vermüllte Ruine vernichtet. Auf dem kommunalen Friedhof gibt es noch die Fläche des alten Friedhofes, eine kleine Allee ist erhalten und ein paar wenige Grabsteine.


Dafür der schönste Ort des Gedenkens in Buchwald! Hier sind verbliebene Grabsteine auf einer Anhöhe oberhalb des kommunalen Friedhofes aufgestellt. Man hat dort einen weiten Blick auf die Schneekoppe. Zwar ist die Hälfte der Steine, weil zur Wetterseite gelegen, verwittert, aber die Geste zählt ja auch. Auch auf dem abgeschlossenen Kirchhof gab es noch einige Steine, die ich sehen konnte, weil ich durch Stacheldraht kroch


Nun geht es ans Auswerten der Fotos und ich denke, daraus werden sich Fragen an das Forum ergeben...
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Beste Grüße, Iris

Geändert von Geschichtensucher (14.04.2022 um 21:34 Uhr)
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