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  #1  
Alt 17.01.2022, 16:48
Benutzerbild von consanguineus
consanguineus consanguineus ist offline männlich
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Quelle bzw. Art des Textes: Taufeintrag
Jahr, aus dem der Text stammt: 1683
Ort und Gegend der Text-Herkunft: Rambin auf Rügen


Hallo zusammen!

Wie heißt der in den Taufeinträgen genannte Ort? Ich lese "Zolkevitz", bin mir aber alles andere als sicher, was daran liegt, daß ich diesen Ort auf Rügen nicht lokalisieren kann.

Wer hilft mir aus der Patsche?

Vielen Dank und viele Grüße
consanguineus
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Dateityp: png 1683 Schevenius.png (229,0 KB, 11x aufgerufen)
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Joh. Christian KROHNFUSS, Jäger, * um 1790
Anton BLANKE, Halbspänner in Kl. Rhüden, * um 1750

Joh. Andr. MAASBERG, Bürger und Windmüller in Peine, * um 1730
Carl KRÜGER, Amtmann in Bredenfelde, * um 1700
Georg Melchior SUDHOFF, Pächter in Calvörde, * um 1680
Dorothea v. NETTELHORST a. d. H. Kapsehden, * um 1600
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  #2  
Alt 17.01.2022, 17:14
Gastonian Gastonian ist offline
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Hallo consanguineus:


Laut dem Schwedisch-Pommersch-Rügianischen Staats-Calender von 1793 war Zolckevitz ein Hof im Kirchspiel Rambin. Siehe https://www.digitale-bibliothek-mv.de/viewer/fullscreen/PPN1011066386_1793/94


VG


--Carl-Henry

Geändert von Gastonian (17.01.2022 um 17:16 Uhr)
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  #3  
Alt 17.01.2022, 17:18
Kasstor Kasstor ist offline männlich
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Zolkevitz bzw Zolkvitz gehörte nach Internet-Quellen zum Ksp. Rambin.

Nach Ledebur Fam. Barnekow dort 1663.

1802 von Harder.

https://books.google.de/books?id=jWG...gkQ6AF6BAgDEAI bzw.
https://books.google.de/books?id=P04...LcQ6AF6BAgEEAI
Grüße

Thomas
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FN Pein (Quickborn vor 1830), FN Hinsch (Poppenbüttel, Schenefeld), FN Holle (Hamburg, Lüchow?), FN Ludwig/Niesel (Frankenstein/Habelschwerdt) FN Tönnies (Meelva bei Karuse-Estland, später Hamburg), FN Lindloff (Altona, Lüneburg, Suderburg)

Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam

Geändert von Kasstor (17.01.2022 um 17:42 Uhr)
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  #4  
Alt 17.01.2022, 17:20
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consanguineus consanguineus ist offline männlich
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Vielen Dank, Carl-Henry! Den Hof wird es heute wohl nicht mehr geben, sonst fände man ihn im Internet. Nun will ich die Geschichte des Hofes versuchen zu ermitteln, denn irgendetwas scheint mein Henricus Schevenius damit zu tun zu haben. Beim dritten Kind und vierten Kind, wie die anderen getauft in Rambin, scheint er nicht mehr auf Tolkevitz zu leben, zumindest findet sich im Kirchenbuch kein Hinweis mehr auf diesen Hof.

Viele Grüße
consanguineus
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  #5  
Alt 17.01.2022, 17:31
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Hallo Thomas, auch Dir vielen Dank! Meine Antwort an Carl-Henry hat sich mit Deinem Beitrag überschnitten. Laut einer anderen Quelle handelt es sich bei Zolkevitz um ein im 15. Jahrhundert wüstes Dorf westlich von Rambin. Auch damals hatten die Barnekow damit zu tun. Erstaunlich, wie wenig man findet! Schevenius dürfte dort Pächter gewesen sein. Ob das noch herauszufinden ist?

Viele Grüße
consanguineus
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  #6  
Alt 17.01.2022, 17:37
Gastonian Gastonian ist offline
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Hallo consanguineus:


Zur Lokalisierung dieses Hofes, siehe die Karte auf PDF-Seite 23 dieses auf polnisch verfaßten Verzeichnisses westslawischer Namen auf Rügen: http://maps.mapywig.org/m/m_document...ZESZYT_IIB.pdf. Der Hof wird hier als Sulikowice verzeichnet, west-südwestlich von Rambin und ganz in der Nähe von Popielewice (=Poppelvitz). Zur Geschichte des Namens, siehe den Eintrag auf PDF-Seite 19.


VG


--Carl-Henry
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  #7  
Alt 17.01.2022, 17:47
Kasstor Kasstor ist offline männlich
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Hatte oben noch ergänzt, insbes. https://books.google.de/books?id=P04...LcQ6AF6BAgEEAI

Grüße

Thomas
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  #8  
Alt 18.01.2022, 16:59
Sneezy
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Hallo,
leider wurde der Großteil der Gutsakten während des Zweiten Weltkrieges zerstört.

Hier gibt es eine Liste aller Orte auf Rügen:

https://familiengeschichte-vorpommer...ten_Ruegen.pdf

Auch laut dieser Liste liegt der Hof heute wüst.

Auf Rügen gibt es viele wüste Dörfer und Höfe, da ab dem 16. Jahrhundert ein sehr großer Teil der Ortschaften von sehr wenigen Adelsfamilien aufgekauft wurden und zu riesigen Gütern zusammengefügt wurden. Alleine den Fürsten zu Putbus gehörte etwa ein Drittel von Rügen. Ab dem Jahr 1817 gehörte den Fürsten zu Putbus auch noch die Herrschaft Spyker, zu der die ganze Halbinsel Jasmund gehörte und welches zuvor der schwedischen Grafenfamilie Brahe gehörte.

Geändert von Sneezy (18.01.2022 um 17:06 Uhr)
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  #9  
Alt 18.01.2022, 17:29
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Vielen Dank, Thomas und Balduin! Zu schade, daß es kaum mehr überlieferte Unterlagen gibt. Es wäre sehr interessant zu wissen, wie Heinrich Schevenius an dieses Gut gekommen ist. War er Pächter oder Eigentümer?
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  #10  
Alt 19.01.2022, 14:40
Sneezy
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Hallo,
am wahrscheinlichsten war er nur Pächter, da nur Adelige Gutsbesitzer waren. Auf Rügen gab es richtige Gutspächterfamilien, die immer wieder Töchter von anderen Gutspächtern geheiratet haben. Auch meine Vorfahren auf Rügen waren nur Gutspächter, auch wenn ein Vorfahre Bürger der Stadt Bergen war und als Chirurg und als Krämer gearbeitet hatte. Aber auch er war später Gutspächter von Buschvitz. In den Kirchenbüchern von Rügen taucht nur der Name Pensionarius auf. Dieser Begriff kann sowohl ein Gutspächter als auch ein Gutsverwalter sein. Ein Vorfahre war auch Gutsverwalter von Groß Kubbelkow. Andere waren Pächter von Jarnitz bei Ralswiek und Garftitz in der Herrschaft Putbus. Einige Pächter von Garftitz werden in den Akten der Herrschaft Putbus im Landesarchiv Greifswald genannt, leider waren meine Vorfahren nicht dabei. Und leider kam meine Familie am wahrscheinlichsten aus dem Kirchspiel Rappin und Patzig, wo die Kirchenbücher leider erst ab dem Jahr 1738 und ab dem Jahr 1791 Jahren beginnen, weshalb ich schon ziemlich früh einen toten Punkt habe.

Geändert von Sneezy (19.01.2022 um 14:46 Uhr)
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