#631  
Alt 13.01.2022, 11:17
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consanguineus consanguineus ist offline männlich
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Zitat von sternap Beitrag anzeigen
ja das rein bayerische überlebt ein mann nicht lange.
drum sich mischen, mischen, mischen.
Mit wem denn bitte???
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Joh. Christian KROHNFUSS, Jäger, * um 1790
Anton BLANKE, Halbspänner in Kl. Rhüden, * um 1750

Joh. Andr. MAASBERG, Bürger und Windmüller in Peine, * um 1730
Carl KRÜGER, Amtmann in Bredenfelde, * um 1700
Georg Melchior SUDHOFF, Pächter in Calvörde, * um 1680
Dorothea v. NETTELHORST a. d. H. Kapsehden, * um 1600
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  #632  
Alt 13.01.2022, 11:37
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Hallo zusammen!

In Stettin zu forschen ist erstmal eine Freude. Fast alles gibt es bei Archion. Kriegsverluste scheinen sich bei den Büchern in Grenzen zu halten. Die Schrift ist zumeist lesbar.

Zwei Dinge machen mich aber wahnsinnig. Zum einen reichen die Sterbeeinträge gerade in den für mich wichtigen Gemeinden, nämlich (in der Reihenfolge der Wichtigkeit) Nikolai, Jakobi und Schloß nicht weit zurück. Nikolai sogar nur bis 1844! Jakobi zwar bis 1749, was gemessen an dem Alter der übrigen Bücher dort und an meinen Bedürfnissen zwar auch eher bescheiden ist, aber dafür sind die alten Jakobi-Sterberegister fast nicht lesbar. Also muß ich, wenn ich die Sterbedaten meiner unzähligen Stettiner Vorfahren durch Eingrenzung einigermaßen ermitteln will, ALLE Taufeinträge lesen, um zu sehen, wann sie zuletzt Pate gestanden, also noch gelebt haben. Und ALLE Traueinträge, falls sie bei der Trauung eines Kindes als verstorben aufgeführt werden. Da hilft mir kein Index. Ich muß einfach stumpf mehrere tausend Seiten Taufen und Trauungen lesen. Aber immerhin finde ich dabei als "Abfallprodukt" auch Hinweise auf die Ehemänner der Ahnenschwestern. Die Ehen der Ahnenbrüder findet man, sofern sie in Stettin geheiratet haben, im jeweiligen Index. Aber das ist dann schon der zweite Punkt, der mich irre macht: welcher Vollpfosten kam in St. Jakobi auf die Idee, den Index nach Vornamen zu sortieren? Wenn es wenigstens durchgängig wäre! Aber nein, man schlägt meinetwegen F auf, es werden Vornamen mit F aufgeführt, aber irgendwann in demselben Index wechselt es zu den Familiennamen mit F. Einfach so.

Viele Grüße
consanguineus
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  #633  
Alt 13.01.2022, 11:55
Sneezy
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Hallo,
sei froh, dass es zu dieser Zeit überhaupt noch Kirchenbücher gibt. Schlimmer geht es fast immer

Die katholischen Kirchenbücher in Großpolen beginnen in den Dörfern meiner Vorfahren oft erst ab Beginn des 19. Jahrhunderts und selbst Mitte des 19. Jahrhunderts gibt es noch große Lücken.

Außerdem gibt es selbst bei den Heiratseinträgen und Sterbeeinträgen aus dem 19. Jahrhundert keine Angaben zum Herkunftsort. Erst ab dem Jahr 1874, als die Personenstandsregister eingeführt wurden, gibt es solche Angaben. Deshalb hat man sehr früh tote Punkte, da man nicht weiß, woher eine Person ursprünglich herstammt. Und meine Vorfahren sind sehr häufig umgezogen, nämlich insgesamt etwa vier Mal pro Person. Dies lag daran, dass meine Vorfahren als besitzlose Landarbeiter und Diener auf verschiedenen Gütern gearbeitet haben.

Dasselbe Problem habe ich bei den Kirchenbüchern der reformierten Gemeinde in Riga, wo es im 19. Jahrhundert keine Angaben zum Herkunftsort gibt, während es nur bei den lutherischen Kirchenbüchern Angaben zum Herkunftsort gibt. Aus diesem Grund werde ich wohl niemals den Geburtsort des Ludwig v. Twardowsky genannt Hartmann aus Riga herausfinden.

Geändert von Sneezy (13.01.2022 um 12:37 Uhr)
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  #634  
Alt 13.01.2022, 12:33
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Zitat:
Zitat von consanguineus Beitrag anzeigen
Mit wem denn bitte???
Tja, er war halt nicht gemischt genug: Sein Sohn war dann Oberpfälzer-Oberbayer-Gemisch, und die Nachfahren dieser Linie sind sehr alt geworden (und nicht rothaarig wie der Johann Geth).

Sagt nicht die Wissenschaft, dass eine möglichst vielfältige Gen-Mischung der Immunabwehr und der Intelligenz zugute kommt?

Bei meinen Vorfahren gab es natürlich beides, Ortstreue und womöglich Inzucht innerhalb eines kleinen Gen-Pools, und Herumwandern und Vermischen mit verschiedenen Ethnien, besonders im Habsburger-Reich.
Beeinflussen können wir unsere Altvorderen eh nicht mehr, nur bestaunen!

VG
Bienenkönigin
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  #635  
Alt 13.01.2022, 13:43
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Zitat:
Zitat von Witja Beitrag anzeigen
sei froh, dass es zu dieser Zeit überhaupt noch Kirchenbücher gibt. Schlimmer geht es fast immer ;
Bin ich ja auch. Bei meinen hinterpommerschen Vorfahren vom Dorf ist bei 1800 generell Feierabend. Dennoch ist es mühsam tausende von Seiten Taufen und Trauungen durcharbeiten zu müssen, nur um näherungsweise das zu ermitteln, was man schneller und vor allem genau haben könnte, wenn es Sterberegister gäbe.
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  #636  
Alt 13.01.2022, 13:52
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Weltenwanderer Weltenwanderer ist offline männlich
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Zitat von Weltenwanderer Beitrag anzeigen
Hallo,

mal wieder tausende Seiten Sterberegister umsonst durchsucht, weil kein Index existiert, die Register lückenhaft sind und die Kirchenbücher im Krieg vernichtet wurden. War leider aber auch die einzige Möglichkeit, den vermuteten Sohn meines Spitzenahns zu bestätigen und ggf. mehr über seine Eltern zu lernen. Jetzt habe ich halt wieder nichts. Und Kinder hatte der trotz Ehefrau wohl auch nicht gehabt.
Vielleicht ist er auch hochbetagt noch verzogen, aber auch das wäre vermutlich nicht hilfreich.

LG,
Michael
Zu früh geärgert!
Während der Todeseintrag wohl unwiederbringlich verloren ist, scheint die Heirat der Person doch erhalten geblieben zu sein. Jetzt muss ich auf die Antwort des Archivs mit dem Eintrag warten. Dann fehlen mir nur noch Angaben zu zwei Personen, um diese dem Stammbaum zuzuordnen, von denen aber eine wohl eher nicht in Breslau geheiratet hat (schlecht) und erst nach Streichung der Details zu Eltern gestorben ist (doppelt schlecht) und die andere einen hohen Aufwand mangels Online-Urkunden verursachen wird.
__________________
Kreis Militsch: Latzel, Gaertner, Meißner, Drupke, Mager, Stiller
Kreis Tarnowitz / Beuthen: Gebauer, Parusel, Michalski, Wilk, Olesch, Majer, Blondzik, Kretschmer, Wistal, Skrzypczyk, von Ziemietzky, von Manowsky
Brieg: Parusel, Latzel, Wuttke, Königer, Franke
Trebnitz: Stahr, Willenberg, Oelberg, Zimmermann, Bittermann, Meißner, Latzel
Kreis Grünberg / Freystadt: Meißner, Hummel

Mein Stammbaum bei GEDBAS
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  #637  
Alt 13.01.2022, 19:55
Sneezy
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Hallo,
nur in Niederschlesien sieht es von der Quellenlage noch schlimmer aus. Sowohl die evangelischen Kirchenbücher als auch die Personenstandsregister sind verschollen. Da ist bei meinem Ururgroßvater bei seiner Geburt im Jahr 1867 und bei einem anderen Urururgroßvater bei seiner Geburt im Jahr 1832 Schluss.

Bei meinen Vorfahren aus Hinterpommern sieht es auch sehr schlecht aus. Bei einer Altgroßmutter ist bereits im Jahr 1865 Schluss und bei den weiteren Vorfahren aus Hinterpommern und Westpreußen ist ebenfalls um 1800 Schluss.

Geändert von Sneezy (13.01.2022 um 20:35 Uhr)
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  #638  
Alt 17.01.2022, 19:00
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Sbriglione Sbriglione ist offline männlich
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Ich habe gerade eben einen Schreikrampf bekommen.

Grund: die gleiche Sippschaft, zu der ich heute auch schon etwas unter der Rubrik, was man heute schon in Sachen Ahnenforschung gemacht habe, geschrieben hatte:

ich habe mich nämlich heute nochmal hingesetzt, um anhand von Patenschaften zu ermitteln, ob die Epschenroder Familien "STEIN" und "STEINHEIM" mit einander identisch sind (meine These: mit dem Wechsel des Kirchenbuch-Schreibers könne sich in diesem speziellen Fall die Schreibung geändert haben).
So habe ich mir zunächst einmal die Zeit der zweiten Schreibung vorgenommen und bin da über einen Taufeintrag meiner Vorfahrenfamilie LINZEL gestoßen, von der ich schon wusste, dass die Mutter eines meiner Vorfahren eine verwitwete "STEIN" war. In diesem Taufeintrag gab es einen Sohn eines meiner STEINHEIM-Vorfahren als Paten mit dem Zusatz "seines Halbbruders Sohn"...
Womit die Sache so erschöpfend, wie erfolgreich geklärt wäre!
__________________
Suche und biete Vorfahren in folgenden Regionen:
- rund um den Harz
- in Ostwestfalen
- in der Main-Spessart-Region
- im Württembergischen Amt Balingen
- auf Sizilien
- Vorfahren der Familie (v.) Zenge aus Thüringen
- Vorfahren der Familie v. Sandow aus dem Ruppinischen

Geändert von Sbriglione (17.01.2022 um 19:10 Uhr)
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  #639  
Alt 19.01.2022, 23:19
Brunoni Brunoni ist offline
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Ich schreie gaaanz laut aaaaaaaaaaaaahhhhhhhh,
denn heute zur Mittagszeit erhielt ich einen Anruf.
Eine entfernte Verwandte ist mit 92 Jahren verstorben.
Wir hatten gemeinsame Vorfahren im heutigen Polen.
Dies wollte ich einem ebenfalls entfernten Verwandten aus dieser Linie mitteilen.
Zu meinem Erschrecken habe ich festgestellt, er ist unlängst mit 72 Jahren verstorben.
Zwei Schläge an einem Tag!
Gemeinsam haben wir nach den FN Penderok und Layda geforscht.
Zuletzt waren wir in Honig/Chojnik 1773 angekommen.
Mit wem soll ich mich denn jetzt austauschen?
Allein freut es sich doch nicht so gut.
Traurige Grüße
Brunoni
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  #640  
Alt 20.01.2022, 00:08
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Ahnenforschung - vor Nebenwirkungen (vergessene Termine, angebranntes Essen, vernachlässigter Hausputz ...) und unliebsamen Ergebnissen wird gewarnt.
Ja, über solche und ähnliche Sätze hab ich auch schon öfter herzhaft gelacht.
Nun bin ich selbst ziemlich überrascht worden.
Die Idee war folgende: von mir, Eltern, Bruder, Kusine vaterlicherseits hab ich genealogische DNA- Tests durchgeführt. Mit ganz gutem Erfolg, vor allem etlichen Kontakten zu amerikanischen Nachfahren ausgewanderter Vorfahren in Ober- und Mittelfranken. Deswegen hab ich eine mütterliche Kusine angesprochen, und - prima!- sie macht nen Test, und ich kann dann die gemeinsamen Matche der Thüringer Seite meines mütterlichen Grossvaters zuordnen.
Soweit die Theorie.
...
Jetzt kam die Auswertung. Ergebnis: keine gemeinsame DNA zwischen Kusine und mir!
Aufgrund bisheriger Forschung ist mit grösster Wahrscheinlichkeit meine Mutter das Kuckuckskind.
Ich hab ein paar Tage gebraucht, um das zu verarbeiten; es war mehr heftig schlucken als Schreien.

Nu is die thüringische Linie praktisch irrelevant- und ich darf jetzt nach meinem unbekannten Großvater suchen.
Es geht Richtung Oberpfalz ...

Übrigens: ich bereue nichts!

Liebe Grüße
Cornelia
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