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  #1  
Alt 09.04.2022, 21:10
DieKleine DieKleine ist offline
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Standard Suche Vorfahren der Familie "Rein" aus der Graftschaft Glatz

Die Suche betrifft das Jahr oder den Zeitraum: vor 1920
Genaue Orts-/Gebietseingrenzung: Grafschaft Glatz
Konfession der gesuchten Person(en): rk
Bisher selbst durchgeführte Internet-Recherche (Datenbanken): Adressbücher Glatz und Breslau, Onlineprojekt Gefallenendenkmäler, martin-opitz-bibliothek, archivdatenbank bbf - GUT LEHRER-Personalunterlagen von Lehrern, GEDBAS, Compgen
Zur Antwortfindung bereits genutzte Anlaufstellen (Ämter, Archive): DRK

Hallo zusammen,
meine Vorstellung ist im Thread Neuvorstellungen
https://forum.ahnenforschung.net/sho...48#post1453248

ich bin auf der Suche nach meinen Vorfahren und Verwandten „Rein“ aus der Grafschaft Glatz.
Kann die Linie leider nur bis zu meinem Urgrossvater zurück verfolgen und selbst da hab ich nur 2 Namen.
Hier die Fakten.
mein Grossvater:
Georg Anton Rein geb. in Rengersdorf/Glatz am 13.02.1899 verschollen 21.01.1945 nahe Kolzig/Liegnitz
war Lehrer in Landau und an einer katholischen Volksschule in Klettendorf/Breslau und ab 1939 als Heeresrektor an der HUS Kosten.
heiratete am 10.07.1929 in Glatz Martha Anna Stähler geb. in Glatz am 29.07.1901 gest. in Melle/Osnabrück am 15.01.1991
nach der Flucht mit ihren Geschwistern wohnhaft in Drantum und Melle/Osnabrück (meine geliebte Grossmutti )

eine Schwester von ihm:
Margarete Adelheid Anna Rein geboren in Hartau/Glatz am 05.01.1910 -?
heiratete am 01.06.1933 in Bad Altheide einen Edewald Leopold Koeppe geb. in Guttentag/Lublinitz am 18.01.1909 – gest. in Sobernheim/Bad Kreuznach am 06.01.1991
(Heiratsdokument vorhanden)

Dann muss es noch eine Schwester geben – eine Martha oder Martel später eventuell mit dem Nachnamen Drott oder Droth.
Sie müsste nach 1945 im Westen gewesen sein – ich hab ein Bild aus den frühen 1960ern auf dem meine Tante mit ihrer Patentante „Martel Drott (Dtroth)“ und ein weiteres, welches mein Vater mit „Tante Martel und Oma Rein“ beschriftet hat – sieht aus wie aus den 1940ern.

Und es müsste auch noch einen Bruder geben über den mir gar nichts bekannt ist.

Der Vater meines Grossvaters hiess:
Adolf Rein und war ein Hauptlehrer (Rektor) in Rückers/Glatz und auch wohnhaft in Bad Altheide (lt. Adressbuch Glatz 1924 (in Rückers), 1937 (Rektor i.R.in Bad Altheide, Haus Else) und 1942 (Rektor a,D. in Bad Altheide, Haus Darmstadt))
danach verliert sich jede Spur von ihm.

Die Mutter meines Grossvaters hiess:
Emma - Geburtsort,-datum und -name unbekannt.
(ich kenne nur den Ausdruck Oma Altheide)

ich weiss leider überhaupt nichts über die Eltern meiner Urgrosseltern-noch nicht mal ansatzweise.
Ich hab auf familysearch einen Stammbaum angefangen, wenn das was nützt, könnte ich den verlinken.

Ausserdem suche ich die Vorfahren meiner Grossmutter.
(Stähler-Rupprecht, Glatz und Konradswalde bzw. Wölfelsdorf-da hab ihr hier ja schon einiges)
Aber das schreib ich in einem anderen Thread.

Liebe Grüsse von DerKleinen
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  #2  
Alt 09.04.2022, 21:28
Kasstor Kasstor ist offline männlich
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Hallo,

bei der Hochzeit 1929 in Glatz waren ja Trauzeugen die beiden Väter oder wenigstens Verwandte:
Schneidermeister Emil Stähler, 57 Jahre, whft Glatz, Roßmarkt 3 und
Rektor in Ruhe Adolf Rein, 62 Jahre, whft Altheide- Bad, Krs Glatz, Promenadenweg 5

Auch findet man bei ancestry eine weitere Schwester;
Elisabeth Maria Klara *9.8.1892 Rengersdorf Danach ist Mutter Emma eine geborene Schenk.

Grüße

Thomas
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FN Pein (Quickborn vor 1830), FN Hinsch (Poppenbüttel, Schenefeld), FN Holle (Hamburg, Lüchow?), FN Ludwig/Niesel (Frankenstein/Habelschwerdt) FN Tönnies (Meelva bei Karuse-Estland, später Hamburg), FN Lindloff (Altona, Lüneburg, Suderburg)

Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam

Geändert von Kasstor (10.04.2022 um 20:04 Uhr)
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  #3  
Alt 09.04.2022, 21:59
Kasstor Kasstor ist offline männlich
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Hier im Forum entdeckt, allerdings nur Namensgleichheit, da Daten fehlen:
https://forum.ahnenforschung.net/sho...Rupnik&page=25
Rein, Adolf
Erläuterung in # 238 auf der Seite davor
Anmerkung in #244 unten

Grüße

Thomas
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Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam
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  #4  
Alt 09.04.2022, 23:35
DieKleine DieKleine ist offline
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Oh Wow! Danke Dir!!!
Emil Stähler war der Onkel meiner Grossmuter - Vater Oscar ist 1922 schon gestorben.
Den Beschreibungen meines Onkels Paul Stähler nach, waren seine Eltern total tolle Menschen - alles Schneider - und so wie ich die Stähler-Seite noch kennengelernt hatte stimmt das. So warmherzig!

Und endlich das Geburtsjahr meines Urgrossvaters..und der Name von Emma und der anderen Tochter. Dann gabs vielleicht doch keinen Bruder?
Aber wer ist dann Martel?
Es gibt einen Eintrag auf einer polnischen Seite für eine Magda Drott geb. Rein, Bad Altheide:
http://https://www.szukajwarchiwach....ostka/28173490
ich weiss, dass 1910 Bad Altheide 1.152 Einwohner hatte-da ist diese Namensähnlichkeit schon seltsam.

Wenn mein Urgrossvater 1929 schon 62 war, dann war er sicher kein Soldat im 2.WK und wäre 1945 schon 78 Jahre gewesen.
Diese Quelle könnte man fast aussschliessen, oder haben die Russen so alte Leute auch mitgenommen?

Ich danke Dir Thomas für diese vielen Infos!!!
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  #5  
Alt 10.04.2022, 01:02
U.Christoph U.Christoph ist offline weiblich
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Hallo Kleine,

die Eltern von Marta STÄHLER waren der Schneiderobermeister Oskar STRÄHLER und Martha RUPPRECHT, oo am 31.07.1900 in Bad Landeck.
Schneidermstr. Oscar So.v. Schneidermstr. August Stähler v. Glatz u. Emilie Petsch v. Glatz, 33 1/2J
Martha To.v. Hauptlehrer Joseph Rupprecht v. hier u. + Anna Beschorner v. Konradswalde, 25J
Zeugen::
Gastwirt Wilhelm Preissner v. hier, Schneidermstr. Emil Stähler v. Berlin

Viele Grüße
Ursula
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  #6  
Alt 10.04.2022, 08:07
Kasstor Kasstor ist offline männlich
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Zitat:
Zitat von DieKleine Beitrag anzeigen

Wenn mein Urgrossvater 1929 schon 62 war, dann war er sicher kein Soldat im 2.WK und wäre 1945 schon 78 Jahre gewesen.
Diese Quelle könnte man fast aussschliessen, oder haben die Russen so alte Leute auch mitgenommen?
Hallo,
ich weiß ja nicht, was diese Zahlen in der Aufstellung direkt hinter dem Namen bedeuten, gehe zunächst aber von der Altersangabe aus ( die in eckigen Klammern, so wie bei Rein, Adolf, sind wohl eher lfde Nummern), und da findet man vereinzelt auch über 70-jährige. Zum Lager noch https://erinnerungsorte.org/miejsca/...hlowitz-lager/

Grüße

Thomas
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Ceterum censeo progeniem hominum esse deminuendam
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  #7  
Alt 10.04.2022, 16:02
Benutzerbild von Blättchen
Blättchen Blättchen ist offline weiblich
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Hallo,

wenn Dein Urgroßvater Lehrer im Kreis Glatz war, hat er vermutlich, wenn er an Volksschulen o.ä. tätig war, ein Lehrerseminar besucht. Ein solches gab es nahe Glatz in Habelschwerdt, siehe
http://www.grafschaft-glatz.de/kultur/kultur03.htm darin
4. Das Katholische Schullehrer-Seminar und die Präparandien

Im Geheimen Staatsarchiv Preußischer Kulturbesitz befindet sich in I. HA Rep. 76 Seminare ein Bestand 091 Habelschwerdt (Schl.), Katholisches Seminar:
https://archivdatenbank.gsta.spk-ber..._seminare_91_1

Darin sind auch zahlreiche Akten zu den Zöglingen.
__________________
Viele Grüße

Blättchen

Geändert von Blättchen (10.04.2022 um 16:06 Uhr)
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  #8  
Alt 10.04.2022, 17:34
Manni1970 Manni1970 ist offline
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Nee, der Adolf war in der Präparanden-Anstalt Liebenthal, Abgangsjahr 1887.

Er wurde 1892 als 3. Lehrer nach Rengersdorf in die GG berufen, erhielt 1000 Mark Grundgehalt, + 120 Alterszulage + 150 Wohnungsentschädigung (hatte keine Amtswohung).

Und von Liebenthal gibt es keine so frühen Schülerakten, eine reicht bis 1888

Vl. müßte man vor Ort nochmal alles durcharbeiten, aber so einfach eine Akte aus dem Bestand "Buchstaben R" (I. HA Rep. 76 Seminare, Nr. 8780, Personalien der Schüler, Buchstabe R, 1888-1920) bestellen, geht leider nicht.
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  #9  
Alt 10.04.2022, 19:15
Benutzerbild von Blättchen
Blättchen Blättchen ist offline weiblich
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Ich dachte, eine Präparandenanstalt besuchte man vor dem eigentlichen Lehrerseminar, daher der Name (man wurde präpariert für das Seminar, die Präparandenanstalten waren eigenrichtet worden, um der unzureichenden Vorbildung der Seminaristen abzuhelfen)?

Im GStA PK gibt es in I. HA Rep. 76 Seminare auch 136.01 Kath. Präparandenanstalt Liebenthal, Nr. 8736 Aufnahmeprüfungen an der Präparandenanstalt (1863-1896).
__________________
Viele Grüße

Blättchen

Geändert von Blättchen (10.04.2022 um 19:18 Uhr)
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  #10  
Alt 10.04.2022, 19:31
Manni1970 Manni1970 ist offline
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Zitat:
Zitat von Blättchen Beitrag anzeigen
Ich dachte, eine Präparandenanstalt besuchte man vor dem eigentlichen Lehrerseminar ...
Das mag ja alles sein, nur steht der Adolf im kath. Volksschullehrerschematismus mit dem Abgangsjahr 1887 drin. Die Personalpapiere der Schüler beginnen jedoch erst 1888. Demnach wird man vor Ort im Bestand recherchieren müssen, inwieweit er irgendwo doch noch mit Geburtsort u. - datum auftaucht.

Wäre er im Bestand "Buchstabe R ..." hätte man alles, vermutlich auch einen handgeschriebenen Lebenslauf.
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bad altheide , grafschaft glatz , rein , rengersdorf , rupprecht , rückers , stähler

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