Zurück   Ahnenforschung.Net Forum > Allgemeine Diskussionsforen > Erfahrungsaustausch - Plauderecke
Hier klicken, falls Sie Ihr Kennwort vergessen haben.

Hinweise

Antwort
 
Themen-Optionen Thema durchsuchen Ansicht
  #2381  
Alt 14.05.2022, 14:50
mbraun2022 mbraun2022 ist offline
Benutzer
 
Registriert seit: 01.05.2022
Beiträge: 19
Standard

DNA-Matches durchsucht und auf Antwort von einigen gewartet. Bisher vergeblich.
Mit Zitat antworten
  #2382  
Alt 14.05.2022, 18:45
hessischesteirerin hessischesteirerin ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 08.06.2019
Ort: im Ländschje
Beiträge: 1.043
Standard

ich habe die Cousine 10. Grades meiner Mutter besucht

und habe eine handgeschriebene Ahnentafel, erstellt 1931 der Familie Mohr aus Hofheim geschenkt bekommen.

aufgrund dieser konnten wir dann ausrechnen, wie wir miteinander verwandt sind und siehe da, meine Freundin ist meine Tante :-)
Mit Zitat antworten
  #2383  
Alt 14.05.2022, 19:02
Andrea1984 Andrea1984 ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 29.03.2017
Ort: Österreich
Beiträge: 1.866
Standard

Hallelujah, die Welt ist doch wirklich ein Dorf.

Ein sehr großes Dorf.

Wenn du so weiter machst, landest du bei Adam und Eva.

Ich habe heute ein paar Daten sortiert und formatiert und Quellenangaben ergänzt.

Ordnung muss sein, auch oder gerade bei der Ahnenforschung.

Herzliche Grüße

Andrea
__________________
Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Aufgeben tut man einen Brief.
Mit Zitat antworten
  #2384  
Alt 14.05.2022, 21:18
hessischesteirerin hessischesteirerin ist offline
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 08.06.2019
Ort: im Ländschje
Beiträge: 1.043
Standard

Zitat:
Zitat von Andrea1984 Beitrag anzeigen
Hallelujah, die Welt ist doch wirklich ein Dorf.

Ein sehr großes Dorf.

Wenn du so weiter machst, landest du bei Adam und Eva.

Ich habe heute ein paar Daten sortiert und formatiert und Quellenangaben ergänzt.

Ordnung muss sein, auch oder gerade bei der Ahnenforschung.

Herzliche Grüße

Andrea
mir lagen die Daten ja bereits vor, sonst hätte ich ihr ja nicht sagen können, dass wir vom gleichen Ahn abstammen.

meine Forschungen sind auch abgeschlossen, ich habe, bis auf eine Linie, mein persönliches Ziel erreicht und arbeite seit geraumer Zeit an einer Familienchronik

sie kann nur mit der Tafel nichts anfangen und bevor sie diese wegwirft, hat sie sie mir geschenkt
Mit Zitat antworten
  #2385  
Alt 14.05.2022, 22:59
Andrea1984 Andrea1984 ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 29.03.2017
Ort: Österreich
Beiträge: 1.866
Standard

Achso, alles klar.

Na dann: Viel Spaß beim erstellen der Familienchronik oder viel Geduld oder was auch immer.

Ich suche bei meinen Ahnen väterlicherseits - mütterlicherseits ist schon vieles erforscht worden - weiter, was die Kirchenbücher hergeben. Lebende Verwandte gibt es kaum noch und wenn, dann haben sie an Ahnenforschung kein/wenig Interesse.

Vielleicht kann ich ja noch ein paar "lose Enden" miteinander verknüpfen, das wäre fein. Bei einer Namenslinie gibt es 2 Hauptlinien und 12 Nebenlinien und leider viel zu viele Namenskollegen/Namenskolleginnen, was die Suche bzw. das Verknüpfen, so es möglich ist, nicht gerade einfacher macht.

Dazu kommen noch: Erst- und Zweitehen - bzw. auch eine Drittehe, doch das dürfte eher die Ausnahme gewesen sein und betrifft, bis dato, nur eine Linie im 19. Jahrhundert - und dann ist ein Mann über seine erste Frau mit mir verwandt, über die zweite nicht oder umgekehrt, eine Frau hat ein Kind, vorehelich, heiratet den Kindsvater, dieser stirbt jedoch früh und die Witwe heiratet ein zweites mal.

Überdies ist auch ein Bruder ihres ersten Mannes einer meiner Vorfahren, die zu einer weiteren Linie führt.

Klingt kompliziert, ist es auch.

Herzliche Grüße

Andrea
__________________
Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Aufgeben tut man einen Brief.

Geändert von Andrea1984 (14.05.2022 um 23:01 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #2386  
Alt Gestern, 18:01
Andrea1984 Andrea1984 ist offline weiblich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 29.03.2017
Ort: Österreich
Beiträge: 1.866
Standard

Ein paar Daten sortiert und dabei ein illegitimes Kind gefunden. So weit, so gut.
Vater des Kindes ist einer meiner Vorfahren, die Namen seiner Eltern stimmen mit den Daten der anderen - ehelichen Kinder - überein, und sogar die Kindsmutter ist angegeben.

Das illegitime Kind ist, man lese und staune, unter dem Familiennamen des Kindsvaters im Register und im Buch eingetragen: 1641.

Da wäre mein Vorfahre ca. 16 Jahre alt gewesen, geboren ca. 1625.

Von wegen "die Jugend von heute".

Wer weiß, was ich noch alles herausfinde: Ja, zwei weitere Trauungen sind es, nämlich von Geschwistern meiner Vorfahren.

3x dürft ihr raten, welcher Familienname diesmal wieder auftaucht, einmal bei der ersten und einmal bei der zweiten Generation.

Ich buddle und sortiere dann mal weiter.

Herzliche Grüße

Andrea
__________________
Mühsam nährt sich das Eichhörnchen. Aufgeben tut man einen Brief.

Geändert von Andrea1984 (Gestern um 18:35 Uhr)
Mit Zitat antworten
  #2387  
Alt Gestern, 21:02
Benutzerbild von Sbriglione
Sbriglione Sbriglione ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 16.10.2004
Beiträge: 365
Standard

Ich habe u.a. einen recht spannenden Pachtvertrag transkribiert:

dabei ging es um die beiden Amtsmühlen zu Zilly (einem ehemaligen Amtsort im Stift Halberstadt), bei denen für einen meiner Vorfahren im Jahre 1674 die Pacht verlängert wurde.

Spannend war die Sache aus mehreren Gründen:
- einmal habe ich damit einen gesicherten Beleg für meine bisherige Annahme, dass solche Verpachtungen in der Regel jeweils für sechs Jahre am Stück erfolgt sind;
- dann gab es diverse interessante Bestimmungen, wie z.B., dass vom Amt selbst kommendes Getreide zwar unentgeltlich gemahlen werden musste, der Müller aber dafür einen Anspruch auf "freies Trincken" hatte (mein Vorfahre selbst aber nicht, weil er statt dessen lieber ein halbes Kohlfeld zu freier Nutzung haben wollte), dass kleinere Reparaturen selbständig durchgeführt mussten (das Holz wurde vom Amt gestellt), während bei größeren Reperaturen das Amt 2/3 der Kosten übernommen hat etc.
- ganz besonders spannend waren für mich die Höhe der pro Jahr fälligen Pachtzinsen: 150 Thaler (20 Thaler weniger, als zu Beginn der ersten Pacht gefordert, weil meinem Vorfahre aufgrund einer schlechten Wirtschaftslage, auf deren baldiges Ende man hoffe, eine entsprechende Ermäßigung zugestanden wurde): insgesamt ein durchaus stolzer Betrag, hinter dem wohl aufs Ganze gesehen auch ordentliche Einkünfte des Müllers gesteckt haben dürften (ich weiß aus anderer Quelle, dass sein Vater, gleichfalls Amtsmüller in diesem Amt, auch während des 30jährigen Krieges recht gut verdient haben muss).

Was ich mich frage ist, was es mit der schlechten Wirtschaftslage auf sich hatte: das dürfen entweder schlechte Ernten oder irgendwelche kriegerischen Verwicklungen gewesen sein, die ich nicht so ganz auf dem Schirm habe und an die ich um diese Zeit in dieser Region auch eher bedingt glaube...

Grüße!
__________________
Suche und biete Vorfahren in folgenden Regionen:
- rund um den Harz
- in Ostwestfalen
- in der Main-Spessart-Region
- im Württembergischen Amt Balingen
- auf Sizilien
- Vorfahren der Familie (v.) Zenge aus Thüringen
- Vorfahren der Familie v. Sandow aus dem Ruppinischen
Mit Zitat antworten
  #2388  
Alt Gestern, 21:37
Benutzerbild von consanguineus
consanguineus consanguineus ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 15.05.2018
Ort: Harz
Beiträge: 4.003
Standard

Hallo Sbriglione,

es lagen noch bis Ende des 17. Jahrhunderts etliche Höfe wüst oder es wurde nicht die gesamte zum Hof gehörige Fläche bewirtschaftet. Der Grund hierfür, Du kannst es Dir denken, lag in der teils massiven Entvölkerung ganzer Landstriche. Somit wurde ganz einfach nicht die Menge an Getreide erzeugt wie zuvor, was das Einkommen des Müllers natürlich schmälerte.

Wer waren denn Deine Müller-Vorfahren aus Zilly?

Viele Grüße
consanguineus
__________________
Suche:

Joh. Christian KROHNFUSS, Jäger, * um 1790
Anton BLANKE, Halbspänner in Kl. Rhüden, * um 1750

Joh. Andr. MAASBERG, Bürger und Windmüller in Peine, * um 1730
Carl KRÜGER, Amtmann in Bredenfelde, * um 1700
Georg Melchior SUDHOFF, Pächter in Calvörde, * um 1680
Dorothea v. NETTELHORST a. d. H. Kapsehden, * um 1600
Mit Zitat antworten
  #2389  
Alt Gestern, 23:28
Benutzerbild von Sbriglione
Sbriglione Sbriglione ist offline männlich
Erfahrener Benutzer
 
Registriert seit: 16.10.2004
Beiträge: 365
Standard

Zitat:
Zitat von consanguineus Beitrag anzeigen
Hallo Sbriglione,

es lagen noch bis Ende des 17. Jahrhunderts etliche Höfe wüst oder es wurde nicht die gesamte zum Hof gehörige Fläche bewirtschaftet. Der Grund hierfür, Du kannst es Dir denken, lag in der teils massiven Entvölkerung ganzer Landstriche. Somit wurde ganz einfach nicht die Menge an Getreide erzeugt wie zuvor, was das Einkommen des Müllers natürlich schmälerte.

Wer waren denn Deine Müller-Vorfahren aus Zilly?
Um auf beides einzugehen:

Punkt 1: ja, weiß ich - aber es wundert mich, dass das erst um 1672 zum Tragen gekommen sein soll. Erst ab dann gab es ja die Ermäßigung, obwohl mein Vorfahre laut seinem Sterbeeintrag sogar schon seit 1653 Amtsmüller in Zilly war (damals nach meinen eigenen Recherchen noch gemeinsam mit seinem Vater) - da wäre es doch etwas seltsam, wenn die Erträge erst 24 Jahre nach Ende des 30jährigen Krieges so weit zurück gegangen wären - zumal sich gerade das Amt Zilly recht energisch um die Wiederbelebung wüst gefallener Höfe gekümmert hat...
Alleine bei meinen eigenen Vorfahrenfamilien habe ich mehrere Fälle, in denen entweder das Amt einen zwangsweisen Verkauf durch die Erben veranlasst hat, weil die den Wiederaufbau nicht leisten konnten, oder Vorfahren von mir entweder selbst so einen Hof verkauft oder auch mal gekauft haben (und dann für einige Jahre von Abgaben und Diensten verschont wurden, um die Äcker wieder fruchtbar machen zu können). Aber das alles war teils noch während des Krieges und der letzte Verkauf, den ich habe, war irgendwann zwischen 1653 und 1656 (das genaue Datum habe ich nicht mehr im Kopf).
Das macht dann SCHON einen zeitlichen Unterschied, zumal, wenn man bedenkt (und das war für die Region Halberstadt durchaus der Fall), dass es gar nicht so wenige Leute gab, die sich erst als Erben überhaupt einen Hof leisten und heiraten konnten (Kriegs- und Seuchenzeiten haben viel an "Erbmasse" freigesetzt)...

Punkt 2: Familie Zimmermann (die waren über mehrere Generationen in verschiedenen Mühlen in der Region im Geschäft).

Grüße!
__________________
Suche und biete Vorfahren in folgenden Regionen:
- rund um den Harz
- in Ostwestfalen
- in der Main-Spessart-Region
- im Württembergischen Amt Balingen
- auf Sizilien
- Vorfahren der Familie (v.) Zenge aus Thüringen
- Vorfahren der Familie v. Sandow aus dem Ruppinischen

Geändert von Sbriglione (Gestern um 23:31 Uhr)
Mit Zitat antworten
Antwort

Lesezeichen

Themen-Optionen Thema durchsuchen
Thema durchsuchen:

Erweiterte Suche
Ansicht

Forumregeln
Es ist Ihnen nicht erlaubt, neue Themen zu verfassen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, auf Beiträge zu antworten.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Anhänge hochzuladen.
Es ist Ihnen nicht erlaubt, Ihre Beiträge zu bearbeiten.

BB-Code ist an.
Smileys sind an.
[IMG] Code ist an.
HTML-Code ist aus.

Gehe zu

Alle Zeitangaben in WEZ +2. Es ist jetzt 20:43 Uhr.