#1  
Alt 20.11.2021, 00:23
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Ursula Ursula ist offline
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Standard Nachkommen-Chronik

Hallo Ihr,

ich habe nun so viel geforscht, dass ich meine Nachkommen-Chronik schreiben kann, bzw. ich habe schon begonnen.
Nun stellt sich mir folgendes Problem: Ich begann mit der Einteilung 1. Generation, (= das Stamm-Paar, 2 Personen, eingewandert aus der Schweiz um 1650), 2. Generation, 3. Generation, usw. Darin habe ich die Familien beschrieben und deren Kinder, und was ich sonst noch so in Erfahrung bringen konnte, auch über den Ort, wo sie gelebt haben etc., habe jeweils eine Abstammungstafel beigefügt.
Das geht gut bis zur 5. Generation. Und nun fängt es an unübersichtlich zu werden mit diesem System, mit dem ich begonnen habe. Der Zusammenhang ist nur schwer darzustellen. Als Beispiel eine Familie, die nach Amerika ausgewandert ist, und die ich bis ins 20. Jh. verfolgen kann. Wenn ich die in der ursprünglichen Form beschreiben würde, müsste man ja immer x Seiten zurückblättern und herumsuchen., damit man weiß, wohin die gehören. Auch wenn ich Hinweise auf z.B. 7. Generation S. Xy dazuschreiben würde, wäre der Zusammenhang nicht mehr klar verständlich.
Diese Amerika-Familie ist nicht die einzige, die ich ziemlich weit in das 20. Jh. verfolgen kann. Andere aber sterben aber auch früh aus.

Ich habe einen richtigen Knoten im Kopf, wie ich diese Chronik übersichtlich und verständlich schreiben könnte. Es fächert sich ja dermaßen auf mit den vielen Nachkommen, wie kann man das verständlich ordnen und darstellen?

Habt Ihr das schon mal gemacht und wenn ja, wie? Wenn ich das erfahren dürfte? Ich bin für jede Anregung dankbar.

Liebe Grüße
Uschi
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  #2  
Alt 20.11.2021, 01:07
Gastonian Gastonian ist offline
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Hallo Uschi:


Was du da gemacht hast, ist sozusagen eine Horizontalbeschreibung - erst alle Personen der 2. Generation, dann der 3. Generation, und so horizontal erst alle Personen einer Generation erschöpfen, bevor man zur nächsten Generation gelangt.


Ich habe auch Familienchroniken gesehen, die sozusagen ein vertikales System benutzen. Also die Stammeltern haben Kinder a, b, c, d. Dann wird Kind a beschrieben, dann dessen Kind aa, usw. bis diese Stammlinie erschöpft ist. Erst wenn alle Nachfahren von a beschrieben worden sind, kehrt man zurück zu Kind b und beschreibt dessen Nachfahren.



In einer Familie, in dem alle Zweige im gleichen Dorf oder zumindest in der gleichen Gegend bleiben, ist eine Horizontalbeschreibung wohl am übersichtlichsten - da muß man nicht die Angaben zur allgemeinen Dorfentwicklung bei jedem Familienzweig wiederholen. Aber in einem Fall wie deinem, in dem die Zweige sich über die Welt verbreiten, wird eine Vertikalbeschreibung wohl einfacher - da können alle die Angaben z.B. zu dem amerikanischen Zweig zusammenbleiben.


VG


--Carl-Henry
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  #3  
Alt 20.11.2021, 08:53
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Huber Benedikt Huber Benedikt ist offline
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moin
Ich habe ab der Urgrosselternreihe in meinem Ahnenblatt je eigene Stammbäume angelegt.(urop1.ahn, urom1.ahn usw.).
Die Gesamtdatei behalt und pfleg ich natürlich weiter.
Beim Ausdruck auf A1 hab ich dann den Grundstamm bis zu den Urgrosseltern und ab diesen jeweils eigene Stammbäume bzw. -ausdrucke
Man kann natürlich auch anders splitten z.B ab Urgrosselternpaare oder je nach Personenzahl auch früher oder später in der Generationsreihe.
Ich hab dann zwar 17 Dateien kann mich bei der Bearbeitung aber auf jeweils eine und die Grunddatei konzentrieren.
Nicht zufriedenstellend gelöst hab ich das häufigere Auftreten von Kreuzungen der frühen Generationslinien.
In der Gesamtdatei kein Problem , in den Splitdateien behelf ich mir momentan mit entsprechenden Querverweisen.
__________________
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  #4  
Alt 20.11.2021, 09:23
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Huber Benedikt Huber Benedikt ist offline
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PS:
Sorry nicht genau gelesen, du schreibst ja eine Chronik
Mein Beitrag bezieht sich nur auf Stammbäume... passt also hier eigentlich nicht.
__________________
Ursus magnus oritur
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  #5  
Alt 20.11.2021, 15:22
sternap sternap ist offline
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Zitat:
Zitat von Ursula Beitrag anzeigen

Ich habe einen richtigen Knoten im Kopf, wie ich diese Chronik übersichtlich und verständlich schreiben könnte. Es fächert sich ja dermaßen auf mit den vielen Nachkommen, wie kann man das verständlich ordnen und darstellen

Liebe Grüße
Uschi

ich habe mir orientierungshilfen ausgedacht, die stammväter und die ordnung nach spitznamen und farben.


zum beispiel.
anton verlässt gegen 1800 böhmen und begründet in einem neu zu errichtenden ort die ungarischen linien.

er ist anton kolonist, stammvater der ungarn


sein nachfahr ist josef der kanada kolonist, nach anton kolonist, stammvater der ungarn



weil man in ungarn paprika isst, male ich beim stammbaum diese linie rot und für eine weile alle nachkommen.


da es einigen in kanada zu kalt war, zogen sie nach oregon und vermehrten sich stark, irgendwann habe ich sie lila gemalt. aus dem rot und der oregoner kälte vom blau.


eine andere linie ist bis zum weltkrieg nicht gewandert, aber es gibt noch ein haus, von spalierrosen beinahe überwuchert. das ist die dornröschen linie. die nachkommen erhalten irgendwann wieder einen namen nach einer anderen pflanze. so der potaoe joe, stammvater der nach australien ausgewanderten linie.


eine weitere linie lebt in alice springs sehr kühl in einer höhle. rückwirkend wurden ihre vorfahren von mir nach den von ihr bewohnten haustypen geordnet. um 1800 der strohdach heini, stammvater der anderen ungarn, amerikaner und australier. sie haben alle sonnige farben erhalten.
__________________
______________________________
freundliche grüße
sternap


weil man sich nicht sieht, mein gesichtsausdruck: my dog stepped on a bee!
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  #6  
Alt 20.11.2021, 22:01
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Ursula Ursula ist offline
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@Carl Henry
Dankeschön. Ich werde das mal ausprobieren, wie ich damit zurande komme und wie das dann praktisch aussieht. Aber es liest sich, als wäre die vertikale Variante die übersichtlichere. Dann habe ich zwar nicht mehr die Generationen beieinander und kann in den Generationen die Lebensumstände beschreiben und man sieht nicht, welche mit welchen im gleichen Zeitraum gelebt haben. Aber das gibt, wie schon gesagt, einen Verhau, den niemand mehr versteht.

Ich werde mir zwei, drei Familien in dieser Art vornehmen, und dann berichten.

@sternap
Du machst es ja so, wie Carl Henry beschreibt. Vertikal. Sie farblich zu unterscheiden im Buch ist auch noch eine zusätzliche Idee. Danke.


Liebe Grüße
Uschi
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  #7  
Alt 16.12.2021, 20:39
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So, ich habe das jetzt mal ausprobiert und drei Familien vertikal beschrieben. Auch hier beginnt das Problem in der 5. Generation. Es wird unübersichtlich, ich verliere selbst den Überblick, wo es denn nun weitergeht, wenn einer 10 Kinder hat, von denen 6 geheiratet haben,die wiederum um die 10 Kinder haben, die wiederum....................................

Noch gebe ich nicht auf. Von meinem Programm habe ich mir mal die Nachkommen des Christian Conrad ausdrucken lassen. Mein Programm teilt das in Generationen auf, so wie ich begonnen habe, beschreibt die Daten recht ausführlich.

Jetzt mache ich mal weiter vertikal und markiere das im Ausdruck, was ich schon habe. Damit hoffe ich den Überblick nicht zu verlieren. Mal sehen.

LG
Uschi
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  #8  
Alt 26.12.2021, 23:04
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Ursula Ursula ist offline
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Jetzt weiß ich, wie ich es mache.

Ich bleibe bei der Generationenaufteilung, hangle mich an der "Erzählung" meines Programms entlang. Also ich bleibe bei der horizontalen Beschreibung.

Dann heute der neue Schrecken: so gehts nicht! Ich habe daran gedacht, jeder Familie, die ich beschreibe, einen Baum, ausgehend vom Stammpaar hinzuzufügen und damit die Zugehörigkeit zu zeigen. Schon die Grafik einer Familie der Generation 5 bekomme ich lesbar nur noch knapp auf die Doppelseite des Fotobuchs. Ich habe aber insgesamt 11 Generationen.
Alle Darstellungsmöglichkeiten, die mein Programm anbietet, habe ich ausprobiert. Aussichtslos.

Dann, zum Schluss, eher schon entnervt, gelangweilt und hoffnungslos, habe ich noch den Knopf "Verwandtschaftsrechner" gedrückt. Und ------ das ist es. Da wird in Boxen dargestellt die direkte Linie vom Stammpaar bis zum Enkel, was gut auf eine DIN A 4 - Seite passend gemacht werden kann, zur Not auch auf eine Doppelseite aufgeteilt werden kann und dann auch noch lesbar ist.

Ich freue mich, so mache ich es, jetzt kann es losgehen, ich kann das Fotobuch schon mal mit den ersten 2 Generationen bestücken.

LG
Uschi

Geändert von Ursula (26.12.2021 um 23:06 Uhr)
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  #9  
Alt 27.12.2021, 10:05
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Tunnelratte Tunnelratte ist offline männlich
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Hallo Uschi,

wie gehst Du da vor, stammbaumbilder aus pdf, oder we stel ch mir das vor fürs Fotobuch ?
__________________
wenn man den Nachbarshund zum angeln mitnimmt, ist wenigstens die Köterfrage geklärt
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  #10  
Alt 27.12.2021, 10:23
Mismid Mismid ist offline
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Zitat:
Zitat von Tunnelratte Beitrag anzeigen

wie gehst Du da vor, stammbaumbilder aus pdf, oder we stel ch mir das vor fürs Fotobuch ?

Ja, für Fotobücher kann man pdf oder Grafikdateien verwenden.
Man muß nur auf Ränder achten, so dass ausreichend Abstand zu den Rändern herrscht, da diese beschnnitten werden können.
Bei einem Foto mag es nicht stören wenn 1 cm fehlt, bei Texten natürlich schon.
Ich habe das Problem mit größeren Stammbäumen damit gelöst, dass ich 4-5 Generationen auf einen Doppelseite gestellt habe und dann jeweils die letzte Generation davon wieder als Ausgangsperson eines neuen Stammbaumteiles mit wieder 4-5 Generationen.
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